Tipp
Laufschuh Schnürtechniken – ausreichend Halt ohne Druckstellen
Die Schnürung ist ein wichtiger Teil des Laufschuhs und auf die Funktionalität des Schuhs abgestimmt. Änderungen können sich unter Umständen auf die Funktionalität auswirken.

Die Schnürsenkel wurden mit den Jahren immer robuster, fester und ausgeklügelter. Waren sie früher noch flache Bänder, welche man bei Verknotungen kaum mehr lösen konnte, so sind sie heute im Querschnitt rund und vereinfachen das Zuschnüren. Knoten mit diesen „dicken“ Schnürsenkeln kann man immer lösen. Allerdings mit dem entscheidenden Nachteil, dass die Knoten beim Laufen auch schneller wieder aufgehen. Da hilft nur ein Doppelknoten – man will ja beim Wettkampf keine Zeit mit Schuhe binden verschwenden, außerdem sind offene Bänder gefährlich und können zu Stürzen führen. Ebenso wie zu große Schlaufen in den Schnürbändern.

Mit Hilfe verschiedenster Schnürtechniken lassen sich die unterschiedlichsten Probleme mit dem Laufschuh beseitigen. In den folgenden Abschnitten siehst du, mit welcher Schnürtechnik du kleine Ungereimtheiten mit deinem Lieblingsschuh aus der Welt schaffen kannst. Die Bilder helfen Dir, die Schuhe richtig zu schnüren.

IMG 4298Der goldene Mittelweg
Zu feste Schnürung kann auf den Fussrücken drücken, dort die Durchblutung behindern oder auf die Nerven drücken. Das kann sehr schmerzhaft sein. Ein zu fest geschnürter Schuh kann zu Beeinträchtigungen führen, was besonders im Wettkampf zu unfreiwilligen Pausen führen kann. Die Füsse schwellen durch die lange Belastung an und der Schuh drückt.

 

  (Überkreuz.Schnürung)



Druckstellen von der Laufschuhschnürung?
Wenn die Schnürung auf den Rist drückt, kann man mit folgenden Methoden den Druck besser verteilen oder verhindern:

Petra SchieferIMG 4307Anstelle des Überkreuzens der Bänder werden diese unter dem Obermaterial nach oben zum nächsten oder übernächsten Loch geführt.

Das linke Band zieht man unten durch ins dritte Loch und stösst den Schnürsenkel nach oben. Von dort parallel von oben durch das dritte Loch rechts wieder nach unten. Beim übernächsten Loch wieder hoch usw.

Das rechte Band ziehst man unten durch ins zweite Loch rechts und stösst ihn nach oben. Von oben parallel durch das zweite Loch links stossen, unten durch bis zum übernächsten Loch und wieder hoch.

 

Petra SchieferIMG 4310Ein hoher Spann braucht Platz
Im unteren Bereich kreuzt der Schnürsenkel ganz normal, im Druckbereich wird dann die Mitte ausgelassen und seitlich parallel hoch geführt. Somit ist genau auf dem Druckpunkt am Spann kein Schnürsenkel der durch Zug zusätzlichen Druck ausüben kann.

Schlüpfen Sie dazu in den Schuh und markiere die Stelle, wo die Schnürung drückt.

 

Blutige Zehen, blaue Zehennägel und Blasen - Entlastung der Zehenbox

Während eines langen Laufes kann der Fuss bis zu einem Zentimeter „wachsen" und dann kann die Zehenbox zu klein werden. Hier hilft die folgende Schnürtechnik vielleicht:

Petra SchieferIMG 4312Mit dieser Schnürtechnik wird die Zehenbox des Schuhs angehoben und somit vergrößert.

Bei dem Loch, das am nächsten bei der kleinen Zehe ist, zieht man den Schnürsenkel direkt zum gegenüberliegenden obersten Loch.

Das andere Ende zieht man zum nächsten gegenüberliegenden Loch (unten durch) und parallel beim gegenüberliegenden Loch wieder nach unten. Von dort wieder schräg zum nächsten gegenüberliegenden Loch usw.



Ein guter Halt für die Ferse - Fersenhalt-Schnürung - Marathon-Schnürung
Wenn der Laufschuh im Vorderfuß perfekt sitzt, im Fersenbereich aber zu viel Spiel hat oder sogar aus dem Schuh rutscht ist diese einfache Schnürtechnik sehr hilfreich.
Dazu verwedet man die obersten, meist etwas seitlicher angeordneten Löcher. Mit dieser Kreuzschnürung erhält man einen festeren Halt im Fersenbereich. Trotzdem ist diese Schnürung nicht zu fest. Diese Technik nennt man auch "Marathon-Schnürung".

 
Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Petra SchieferIMG 4316Schnürung ohne Verwendung der obersten Löcher.

Vom Vorletzten ins Letzte Loch wird der Schnürsenkel auf der gleichen Seite eingefädelt, so das eine Öse/Schlaufe entsteht.


Petra SchieferIMG 4317Nun ziehe die beiden Schnürsenkelenden gekreuzt (von rechts nach links – von links nach rechts) durch die kleinen, seitlich liegenden Ösen/Schlaufen.

Petra SchieferIMG 4320Zieht man nun an beiden Seiten der Schnürsenkeln wird die Schlaufe kleiner und umfasst den Schnürsenkel, welcher durchgezogen wurde. Damit kann man den Schuh im hinteren Teil fixieren und der Schuh hat mehr Halt an der Ferse.

Petra SchieferIMG 4319Nun die beiden Schnürsenkel wie gewohnt binden.

Wie bei allen Schnürungen, bietet  ein Doppelknoten mehr Sicherheit.
 
 




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otos: ©Petra Schiefer
 








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Ralf Pracht
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